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Schneefall: auch dann ist Long Island schön

An einem der letzten Tage habe ich mir wieder meine Fotoausrüstung geschnappt und bin zum Robert Moses State Park. Die Straßen war nur nass. Somit war es kein größeres Problem, zum Park zu kommen.

Auch dieser Park liegt an der atlantischen Küste gelegen, östlich der berühmten Strände von Jones Beach. Robert Moses war ein einflussreicher Stadtplaner in New York. Vom Parkplatz aus ging ich erst einmal zum dortigen Leuchtturm. Anschließend auf dem direkten Weg zum Strand und von dort wieder zum Parkplatz zurück. Unterwegs habe ich die einkommen Wellen beobachtet und dem Treiben der Vögel am Strand zugeschaut. Ein kleiner Strandläufer wollte einer Möve deren Beute streitig machen. Neben vielen verschiedenen Muschelschalen, die ich gesammelt habe, bin ich noch auf einen Panzer eines Tieren gestoßen. Dieser Panzer ist etwa 15cm lang .

Zurück gings dann über den kleinen Ausflugshafen vom Captree State Park. Dort starten die vielen Fischerboote für die Freizeitfischer. Über die Landstraße bin ich noch nach Sayville zum dortigen Hafen und weiter zu unserer Wohnung.

New York, New York

Einer unserer Highlights war die Weihnachtsshow in der Radio City Music Hall. Dazu sind wir mit dem Vorortzug, der Long Island Railroad, von Ronkonkama aus zur Pennstation gefahren. Gleich nach der Ankunft sind wir in unser gebuchte Hotel am Times Square gegangen. Danach unternahmen wir einen Spaziergang, die Fith Avenue bis fast zum Central Park und die Sixth Avenue wieder zurück. Vor der Show haben wir uns noch den prachtvollen Weihnachtsbaum angeschaut.

Die Show selber haben wir unendlich genossen. Es war ein richtig schönes Erlebnis mit der Weihnachtsgeschichte, umrahmt vom Hausballet der Rockets. Nach der Show sind wir noch einmal um die Ecke zum Weihnachtsbaum. Welch ein grandioser Anblick des Baums vor dem Rockefeller Wolkenkratzer, unterhalb der Eislaufplatz mit dem vergoldeten Protheus und seiner Weltkugel.

Der nächste Tag war etwas entäuschend. Den ganzen Tag verbrachten wir im strömenden Regen. Zum Schutz davor sind wir eineinhalb Runden mit Bus durch Lower Manhatten gefahren. Dabei haben wir durch einen Tourguide noch haufenweise Informationen erhalten. Am frühen Nachmittag sind wir mit dem Zug wieder nach Hause gefahren.

Beautiful Long Island

Der nächste Tag war Mittwoch. In der Wettervorsage war es der letzte sonnige Tag. Donnerstag und Freitag wollten wir in New York City sein. Ich war innerlich zerissen. Sollte ich diesen einen Sonnentag auf Long Island genießen oder etwa vorher schon einmal einen Tag in die große Stadt fahren. Mein Entschluss fiel auf einen Ausflug zum Leuchtturm nach Montauk zum Sonnenaufgang. Die beste Ehefrau von allen wollte sich diesen Ausflug auch nicht entgehen lassen.

Zum Leuchtturm sind es von unserem Stützpunkt immerhin noch 90km. Das hieß: aufstehen um 5:00h, anziehen, die Fotoausrüstung mitnehmen und abfahren. Es war noch ganz finster. Unterwegs kreuzte ein Reh unsere Straße. Viele Häuser waren mit Lichterketten geschmückt. Kurz vor dem Sonnenaufgang sind wir dann am Leuchtturm angekommen. Was für ein überraschender Anblick für uns: auch der Leuchtturm war mit Lichterketten festlich geschmückt.

Auf zum Glück

Nach dem gestrigen Ausflug zum Strand ging es heute nach Connecticat ins Spielkasino. Wir fuhren zu fünft zuerst zum Hafen Orient Point. Von dort gings nun mit dem Schnellboot nach New London. Nach der Ankunft wurden wir sogleich zu einem Bus geleitet, der uns direkt ins Kasino Mohegan Sun fuhr. Dieses Kasino wird von Mitgliedern des indianischen Volkes der Mohegan geführt.

Die meiste Zeit haben meine Frau und ich uns im Shoppingbereich aufgehalten. An den Glückspielgeräten könne wir ganz gut vorbeigehen, ohne auch nur zu spielen. Zwischendurch sind wir nach draußen, um wieder etwas frische Luft zu tanken. Dabei sind wir einfach querfeldein zu einem See spaziert. Für Fußgänger gab es dort keinerlei Infrastruktur. Sie sollen sich offensicht nur im Kasinokomplex aufhalten um einen Haufen Geld in den Spielautomaten zu lassen. Am späten Nachmittag gings gen umgekehrten Weg wieder zurück.

Apropos Glück; auch unseren Gutschein für 25 Dollar haben kurz und schmerzlos am Glücksrad verloren.

Loving Long Island

Anfang Dezember sind meine Frau und ich in die Vereinigten Staaten von Amerika geflogen. Genauer gesagt nach Long Island, eine schöne Insel vor den Toren New York Citys. Ich hatte mir im Vorfeld einige Ziele ausgedacht, bei denen man schöne Bilder fotografieren konnte. Leider hat nicht alles so geklappt. An einige Tagen war das Wetter einfach zu schlecht. Dafür habe ich aber Szenen auf meinen Kamerasensor bannen können, wie sie nur wenige Urlauber, vielleicht auch Einwohner je gesehen haben.

Den Anfang machte der Smith Point County Park. Diese ist ein Strandabschnitt im Süden von Long Island, das östliche Ende von Fire Island. Bekannt ist er auch durch das TWA-Memorial. An dieser Stelle ist 14sm vor der Küste 1996 eine Boeing 747 der TWA abgestürzt. Im Sommer tummeln sich tausende von Menschen an dem langen Strand.

Am Parkplatz angekommen habe ich mich erst einmal umgesehen und die frische Seeluft geschnuppert. Kaum habe ich mich ein bißchen orientiert trippelte auch schon ein Fuchs an mir vorbei. Ja, es waren schon ein paar Meter, aber Füchse habe ich als ganz scheue Gesellen im Gedächtnis. Das habe ich gleich für ein wildlife shooting mit der Kamera ausgenutzt. Später habe ich einen Spaziergang am Strand unternommen und auf den Sonnenuntergang gewartet.